Unternehmer sind frei?

Ist doch klar!?

Kennst Du das:
Du hast Dich selbstständig gemacht, um (unter anderem) „frei und unabhängig zu sein“?

Aber mal ehrlich: Bist Du wirklich frei, bloß weil Du Unternehmer oder selbstständig bist?

Ja, es gibt unterschiedliche Faktoren, die diesen Status bei Dir definieren können. Heute lege ich den Fokus auf den Grundstock dafür: Dein Bewusstsein und Entscheidung für die Basis Deines Unternehmens!

Bietest Du zum Beispiel einer großen Zielgruppe eine riesige Palette an Produkten an oder fühlst Dich manchmal wie in einer Dir fremden Haut, da Du nun die Erwartungen aller potentieller Kunden erfüllen möchtest?

Allein dieses Vorgehen sorgt in der Regel für hohen Aufwand und den Stress, allen diesen Kunden gerecht zu werden. Du läufst, Du rennst und im Zweifel geht Dir sogar die Puste aus.
Das schränkt Dich ein, das lässt Dir wenig Raum: Freiraum für viele Aspekte Deines Geschäfts aber auch Deiner eigenen Persönlichkeit und Deines Lebens unter Einsatz Deiner Stärken. Genau diese machen Dich in Deinem Metier – in Deinem Bereich – gepaart mit Deinem Charakter einzig. Die Produktion oder Gestaltung Deines Angebots auf Deine ureigene Art und Weise.

Natürlich lässt sich das Ganze auch noch auf weitere Prozesse sowie Beziehungen und damit Einschränkungen in Deinem Unternehmen ausdehnen. Bleiben wir hier mal bei Deinen Fähigkeiten und Persönlichkeit…Basis.

Klares Bekenntnis als Unternehmer zur Nische und Werten bedeutet Schritt Richtung Freiheit.

Tatsächlich frei und damit unabhängig bist Du daher insgesamt erst dann, wenn Du nach Deinen Maßstäben bzw. Werten, Philosophie und Zielen unterwegs bist. Du lebst Deine Stärken mit Deinen Mitteln als auch Eigenarten und resultierenden Produkten oder auch (Dienst)Leistungen. Hiermit geht in der Regel Freude und Spaß einher und es geht Dir leicht von der Hand. Das zieht Kunden an und Du besetzt damit nicht „nur“ eine Nische, sondern beziehst auch ganz klar Position: In erster Linie zu Dir und für Dich.

Das ist Wertschätzung. Im zweitem Schritt bist oder wirst Du zum Experten Deines Fachs, Deiner besonderen Produkte und als solche/r wahrgenommen, das sorgt für Zulauf Deiner Kunden mit ein paar ausgewählten Maßnahmen, die auf Dich und Dein Angebot aufmerksam machen oder Empfehlungen bringen Dich weiter und bescheren Dir Umsatz, die zweite Säule Deiner Freiheit.

Du fühlst Dich oft zerrissen zwischen all den Anforderungen, die Deine Umwelt an Dich stellt oder Du glaubst erfüllen zu müssen?

Dann fang in Deinem Herzen und gewisser Weise auch Kopf an, Dich Deiner Persönlichkeit, Stärken, Fähigkeiten und Wünschen bewusst zu werden und diese mit Achtsamkeit umzusetzen. Sei Dir dabei treu und es wert, diesen Weg zu gehen und resultierende Schritte mit zu- und Vertrauen in Dich zu machen.

Erschaffe Deine Produktwelt – mit Ecken und Kanten. Mit diesen wirst Du sichtbar, bekannt und anerkannt.
Zeig Dich und Deine Werte wie Philosophie in Deinem außergewöhnlichen Angebot dem Markt und die Unabhängigkeit folgt.

Freiheit kommt nicht mir dem Unternehmerstatus, der Ursprung ist Deine Haltung

Du magst Begleitung dabei haben? Ein Auge von Außen, das Dich profiliert aber so lässt, wie Du bist?

Dann sei ganz herzlich willkommen, Dich für ein Kennenlernen und Austausch zu melden.

Herzlich
Deine

Eva
mit Stadt-Land-Genuss
beratung@stadt-land-genuss.com

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Wein am Limit

Leidenschaft, die verbindet und zugleich Profil in den Produkten zeigt…

Dein Weinkauf – in den Laden gehen oder schnell online gehen?

Eine Frage, die sich viele unter uns immer wieder stellen. Man könnte individuelle Behandlung und Beratung auf der anderen Seite bequemem Einkaufsprozess und im Schnitt niedrigeren Preisen gegenüberstellen? Polarisiert – ganz klar.

Aber ist das immer so? 
Auf der Suche nach dem Einkaufs- und Genusserlebnis bin ich auf Hendrik Thoma mit „Wein am Limit“ gestoßen: Einer wie keiner. Ein Original.

Ich habe mich mit Hendrik zusammengesetzt, um herauszufinden wie es zu seinem alles außer gewöhnlichen Angebot mit „Wein am Limit“ kam. Kommt mit und trinkt mit uns einen…

Du hast einen spannenden Weg durch die Nationen und Rollen hinter Dir?
Was hat Dich für Deinen heutigen Weg am meisten geprägt und warum?

Eine wichtige, menschlich prägende Zeit war meine Zeit im Hotel Intercontinental in Leipzig 1993/94 kurz nach der Wende. Es hat sehr gerumst zwischen den unterschiedlichen Lebensauffassungen zwischen Ost und West. Es war ein echter Kulturschock für mich.
Dennoch habe ich viele Freundschaften mit den „Locals“ geschlossen und viele offene, liebenswerte Menschen getroffen.
Einige Kollegen haben sich mit der Arroganz der Westler schwergetan, ich letztlich auch.
Daher war es gut für mich, die Seite und Perspektive der Leipziger kennenzulernen. Zurückblickend habe ich in dort eine großartige Zeit gehabt, viel über Menschen gelernt und denke gerne daran zurück.


Wie entstand Deine Idee vom Weinhandel und was war Dir von Anfang an wichtig?

 

Die erste Idee zum Handel mit Wein kam schon Anfang der 2000er auf. Die ersten Schritte waren jedoch zunächst nur ein kleiner Nebenerwerb für mich.

Mit der Zeit reifte der Eindruck, dass viele der Produzenten in unserem Sortiment, deren großartige Weine nicht einfach zu vermarkten waren, eine authentische Vertretung in Deutschland brauchten. Einige von diesen Talenten gehören heute zu den besten ihrer Zunft.
Die Zeit hat uns also eingeholt.

Am Anfang meiner Gründung stand authentischer Content, viel Leidenschaft für das Produkt, stringente Leitplanken in Sachen Qualität: hochwertige Weine mit Charakter weit weg vom Mainstream und schonend hergestellt. Das Konzept flog und der Oberwalinaut brauchte ein starke Mitstreiter wie Bianca Maria Ganson und unser Team.

Darüber hinaus haben wir früh auf die digitale Kommunikation in sozialen Netzwerken und eine entspannte, aber fokussierte Arbeitsatmosphäre gesetzt. Das trug auch auf Kundenseite Früchte.

 

Die Weinbranche und der Verbraucher haben sich in ihrem Verhalten gewandelt. Wo steht man hier? Was sind die Treiber für einen Kauf in Deinen Augen?

 

Grob gesagt:
Der größte Teil der konsumierten Weinmenge in Deutschland wird im Einzelhandel und „One stop Shopping“ – Stellen wie Tankstellen eingekauft. Hier spielen Preis, Ausstattung der Weinflasche und Vorlieben der Kunden eine große Rolle, welche sicherlich mit deren Bedürfnissen, Weinkenntnissen und Budgetprioritäten verbunden sind.
Ein kleiner Teil der Weinkäufer ist bereit, sich mit dem Produkt Wein näher auseinander zu setzen und folgt entweder Ruf bzw. Auszeichnungen beim Weinkauf oder folgt Wissen und eigenem Geschmack – Ihrem Qualitäts- und Genussverständnis.

 

Wein am Limit arbeitet in einer Nische für High End- oder außergewöhnliche Produkte und deren Konsumenten. Diese Nische ist scheinbar etwas größer geworden oder bekommt neuerdings mehr Aufmerksamkeit. Gleichzeitig ist sie jedoch auf der Angebotsseite hart umkämpft. Bestimmte Kunden werden wir mit Wein am Limit aufgrund ihrer Lebensauffassung oder Haltung zum Wein nicht erreichen. Für viele Verbraucher ist Wein ein zu komplexes und abgehobenes Produkt. Daher – neben vielen weiteren Gründen – fehlt auch der Zugang zum Wein und letztlich die große Begeisterung.

In Summe ist Wein für uns mehr ein Genussthema und kein Exzess, sondern vor allem Lebensqualität. Viele unserer Kunden teilen diese Einstellung.

 

Zudem ist ein wichtiger Kaufimpuls auch die Sympathie: Wein am Limit überrascht die Menschen positiv – nicht nur mit unseren Botschaften, sondern auch unserem Service, besonderen Weinauswahl mit vielen Schätzen – auch für kleinere Budget – und guter Stimmung: Happy people create happy content and positive emotions.

 

Worin liegt Deine Antwort darauf? Wo oder besser gesagt wie unterscheidest Du Dich als Weinhändler von anderen Anbietern?

Wir sind über alle verfügbaren Kanäle erreichbar, binden unsere Kunden ein, sind schnell und effektiv, haben einen hohen Anspruch an Service und gehen dabei persönlich und individuell auf Probleme oder Fragen ein. Wir haben immer wieder Kunden, die erstaunt sind, dass wir persönlich auf Facebook oder Instagram beantworten. Wir geben Ihnen z.B. Speiseempfehlungen, Fragen rund um Wein, Restauranttipps oder helfen Ihnen sogar bei Terminen auf den Weingütern.

Daneben fokussieren wir uns auf ein homogenes und exakt kuratiertes Angebot. Das passt in unseren Augen auch besser in die aktuelle Zeit und zu unserem Anspruch.

Der Kunde sollte wissen, für welche Richtung unser Angebot steht. Wein am Limit ist nicht nur der Firmenname, sondern auch ein Claim. Er steht für Weine, die nach allen Regeln des Handwerks mit höchstem Qualitätsanspruch hergestellt sind und oftmals in begrenztem Umfang nur verfügbar sind, also keine Industrieplörren. Außerdem entstehen die besten Weine unter den herausforderndsten natürlichen Bedingungen, sprich am Limit. Wir kennen unsere Lieferanten und sie uns. Weder Mainstream noch Bling Bling interessieren uns.

Die Uhren stehen nie still, quo vadis vino und sein Markt in Deinen Augen?

Der berüchtigte Blick in die Glaskugel. Die Discounter haben die Kassen voll und können sich viele Spielereien erlauben. Die Digitalisierung wird weiterhin zunehmen, ohne Frage.

Wir stehen vor herausfordernden Zeiten mit unwägbaren durch die politischen Verhältnisse, Inflation und Global Warming. Gute Weine sind ein Luxusprodukt und ich hoffe, dass sich das auch künftig viele Menschen noch gönnen werden.
Die Discounter haben bereits viel Diversität in der Branche kaputt gemacht. Sie bestimmen den Preis und regulieren den Absatz, und lassen die Menschen glauben, dass sie die allerbeste Qualität liefern. Die Mär vom besten Champagner beim Discounter hält sich genauso hartnäckig, wie die vom Weihnachtsmann. Da wäre es hilfreich für konstruktive Aufklärung von neutraler Stelle zu den Hintergründen der Produktion und entsprechenden Qualitätsstandards an die Verbraucher zu liefern. Aber wer übernimmt das?

Deine Leidenschaft gilt auch der Vernetzung, was treibt Dich hier an und wen bringst Du zusammen?

Ich denke weniger in Zielgruppen, sondern in Milieus. Also Menschen die Wein mögen oder genussaffin sind. Das können ein Rocker, eine Krankenschwester oder ein Vorstandsvorsitzender sein.

Wer also Lust auf Wein hat und keine toxische Energie verbreitet, den möchten wir erreichen und z.B. in unsere FB Gruppe oder bei Events persönlich zusammenbringen. Alle Social Media Kanäle zählen, außer Tik Tok, aber auch deren User werden älter. Man sollte diese rasante Entwicklung nicht unterschätzen. Mit zunehmendem Alter steigt auch meistens die Bereitschaft mehr in Lebensqualität zu investieren.


Stehen Eigenheiten und erfolgreiche Anbieter-Profile in Deinen Augen im Widerspruch zur Zusammenarbeit unter Partnern oder innerhalb eines Netzwerkes?

Im Gegenteil, denn Profil, Kante und Charisma können auch ein Markenzeichen sein. Weinhandel in unserem Segment lebt von Menschen und deren Glaubwürdigkeit. Zusammenarbeit heißt aufeinander zuzugehen und den Partner nicht auf den letzten Cent auszuquetschen.


Du zeigst Dich offen für Kooperationen: Gib uns eine Idee davon?

Wir sind immer offen für Zusammenarbeit unterschiedlichster Art und Weise, beispielsweise auch um die Reichweiten für unser Angebot zu erhöhen. Aber zu viele gegenseitige Verpflichtungen können auch die Kreativität lähmen. Am wichtigsten ist uns die Freiheit und Unabhängigkeit für jede geschäftliche Entscheidung, die wir treffen.

Wir engagieren uns im Umweltschutz bei der Loki Schmidt Stiftung, denen wir jedes Jahr einen ganz netten Beitrag überweisen. Von einigen Weinen aus unserem Sortiment geht ein Betrag von 50 Cent an die Stiftung. Dieses Jahr geht es um ein Waldprojekt der die Grundlage für unser Leben bildet.

Weinproben
Werinerlebnisse
Weinerfahrung
Weinkennenlernen
Online
mit Wein am Limit

Wie oder wo finden wir Dich mit Deinem Angebot und:
Gibt es bald eine Chance auf ein „Live“?

Ganz einfach unter www.weinamlimit.de oder www.hendrikthoma.de und auf unserer Page bieten wir
regelmäßig, informative Online Liveverkostungen an.
Da sich die Covid Situation entspannt finden bald
wieder vermehrt Offline Veranstaltungen an
spannenden Locations und mit unseren Winzern statt.

Wer unseren Newsletter oder uns bei Facebook/Instagram
abonniert hat, der ist eindeutig im Vorteil!


Seid Ihr Neugierig geworden? Freude am besonderen Wein?

Oder magst Du Deine Geschichte neu schreiben und Dir Dein persönliches Profil verpassen mit dem Du wirklich rausgehen magst?

Dann fühle Dich herzlich willkommen!

Herzlich
Deine Eva

Mit Stadt-Land-Genuss
–> beratung@stadt-land-genuss.com

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Logo

Röstfieber liegt in der Luft

Die Frankfurter Kaffeerösterei

Stell Dir vor, Du läufst durch die Kleinmarkthalle in Frankfurt: Farben, Menschen und wunderbare Gerüche strömen auf Dich ein oder an Dir vorbei.
(für Ahnungslose: Die Kleinmarkthalle Frankfurt)

Du hebst Dein Näschen schnüffelst und nimmst schließlich die Witterung zur Café-Bar auf, da es Wochenende und Frühstücks-Zeit oder schlichtweg DEINE Kaffeezeit ist.

So gelangst Du an die Theke der Frankfurter Kaffeerösterei – nur eine von vielen Möglichkeiten, an die herrlichen Kaffees und Espressi dieser Manufaktur aus Frankfurt am Main zu kommen.
Als Espresso-Liebhaberin wollte ich nach anfänglicher Sucht schließlich mehr Wissen und habe die Einladung zum Blick hinter die Kulissen von Peter Gerigk, dem Gründer der Frankfurter Rösterei, angenommen.

Gesagt getan ging es aufs Fahrrad und ab nach Kalbach, wo die Bohnen  frisch geröstet und verpackt werden. Hier traf ich Peter Gerigk, den Geschäftsführer und Gründer der Frankfurter Kaffeerösterei.

Lieber Peter, wie kamst Du auf den Gedanken, Deine eigene Rösterei vor 10 Jahren zu gründen?

Meine Liebe zum guten Kaffee und den Maschinen wuchs bereits Ende der Neunziger mehr und mehr, als ich begann, mich mit dem Vertrieb von Kaffeemaschinen auseinanderzusetzen und schließlich in den Röstereien meiner italienischen Freunde vor Ort rumstöberte.
Da dauerte es nicht lange, dass ich Feuer fing und der Wunsch reifte, mein eigenes Ding zu machen.

Einen Röstbetrieb baut man ja nicht mal so eben nebenher auf: Wo lag die Härte im Aufbau und was hat Dich aber getrieben heute bei ca. 30 Espressi und Kaffees zu stehen?

Die Leidenschaft für mein Produkt hat mich ganz klar dazu bewegt. Und um ehrlich zu sein hatte ich auch den Willen, die Herstellung von Kaffee und Espresso nach meiner Façon zu gestalten, so wie ich den Kaffee gern trinken mag und so wie ich die Prozesse leben möchte. Zudem brachte ich glücklicherweise bereits eine Reihe an Kontakten aus meinem Netzwerk mit und verfügte über eine gute finanzielle Basis.

Zunächst stand ich natürlich allein hinter der Rösttrommel und an der Abfüllmaschine.
An so manchem Abend ging ich heim, wenn meine Freunde noch weiterzogen, da ich am nächsten Tag früh raus musste. Aber das ist und war es wert. Ich bereue keinen Schritt, auch wenn es so manche Stunde extra, Nerven und Durchhaltevermögen gekostet hat.
Dafür kann ich nun mit meinem Team unsere Rösterei vorabbringen, indem wir unsere Bohnen frei bei unseren Handelspartnern auswählen und dann die Art und Weise der Röstung selbst bestimmen, auch mal ganz nach der jeweiligen Kaffeebohne und deren Jahrgang.

So eine Entwicklung braucht einen Treiber, bekommt Mann jedoch auf Dauer nicht alleine hin. Was macht Dein Team aus und welches Klima bzw. Philosophie sowie Umgang miteinander steckt hinter den Fassaden der Frankfurter Rösterei?
Und worin grenzt Ihr euch auch von anderen Röstereien ab?

Wir sind ein super aufeinander eingespieltes Team, wo jeder mit seinen Kompetenzen und Aufgabenbereich zum Produktionsprozess unseres Kaffeeportfolios und Abläufen im Gesamtbetrieb beiträgt und sich aufeinander verlassen kann: Das ist viel wert! 
Wir lernen und arbeiten von- wie miteinander. Wer wachsen und sich entwickeln möchte, wird gefordert und gefördert. Zugegeben, die hohen Ansprüche an mich selbst richte, wünsche ich mir auch in der Arbeitsqualität von meinem Team. Das macht unsere Rösterei aus und beflügelt sie auch einstweilen – wir stehen nie still. Das macht viel Freude, bedeutet zugleich auch viel Bewegung und immer mal wieder Gewöhnung an die Veränderung.

Ergänzend lieben und stehen wir zu unserer Region, was sich einerseits in unseren besonderen Eintracht- und Rheingau-Kaffees widerspiegelt und zum anderen unserer Freude örtlich Gastgeber zu sein, wo sich die Region tummelt wie in der Kleinmarkthalle oder neu nun in der Galeria.

Deine Rösterei hat vom klassischen Kaffee über Bio-Kaffees bis hin zu entkoffeinierten Produkten eine schöne Bandbreite für Eure Kunden zur Auswahl. Wo liegt hier das Profil und die Ecken wie Kanten Deiner Manufaktur?

Am markantesten ist sicherlich mitunter der Röstprozess, der in kleinen Chargen in der Trommelröster unter Begleitung technischer wie menschlicher Überwachung sorgsam über
15-20 Minuten stattfindet. Dabei werden die frischen Bohnen schonend geröstet und nachdem sie zur Abkühlung in einem Silo verweilt haben im Anschluss verpackt. Diese Form der Röstung sorgt für hochwertige Kaffees purer Art. Zudem erfolgt der Röstprozess ohne jegliche Zusätze oder andere Eingriffe von unserer Seite.

Aus unserer Philosophie heraus und durch unsere aktuelle Betriebsgröße sind wir zudem recht wendig und halten konstant am Kaffeemarkt Ausschau nach alternativen, hochwertigen Kaffeebohnen, um nach Konsumentenbedürfnissen gerecht zu werden sowie überzeugende Trends und neuen Entwicklungen zu integrieren. Aus diesem Grunde – und natürlich auch unserem eigenen Anspruch heraus – sind bekömmliche Kaffees aus hochqualitativen Zutaten für uns ein Muss. Daneben möchten wir auch als Spezialist unseren Kunden eine spannende Bandbreite an Kaffee- und Espressosorten bieten, deren Aroma voll ausgeprägt ist und auch Fans von entkoffeinierten oder biologisch angebauten Kaffees genossen werden kann. Natürlich schließt dies langjährige Geschäftsbeziehungen mit geschätzten Lieferanten nicht aus, im Gegenteil.

Last but not least bieten wir Kaffeemaschinen von der privaten Maschine bis hin zur Bürolösung sowie Service bei Themen rund um die Geräte und Kaffee-Catering an. Ihr Kaffeegenuss kommt nicht zu kurz mit uns, wie Sie jederzeit bei oder mit uns erleben dürfen. Wir sind auch für Ihre Kaffeebereitung da und mit am Werk!

Wo soll die Reise noch für Dich und die Kollegen mit der Frankfurter Rösterei hingehen?

Wir möchten unserem hohen Qualitätsanspruch natürlich dauerhaft gerecht bleiben, dies bedeutet stets im Austausch mit allen Beteiligten am Kaffeemarkt zu stehen und Einflussfaktoren auf Qualität und deren Steigerung als auch Nachhaltigkeit stets im Blick zu haben und aktiv in den Betrieb zu integrieren.

Nachhaltigkeit soll dabei in den Prozessen und verwendeten Materialien auch eine Rolle spielen. Aktuell haben wir in einigen Chargen bereits Aluminium-freie Folien zur Abpackung unserer Bohnen im Gebrauch, die den Standards des Marktes entsprechen und das Aroma der Bohnen bei Aufbewahrung bewahren. Es gibt zudem bereits kompostierbare Verpackungen am Markt, jedoch können diese in den umliegenden Abfallanlagen noch nicht verarbeitet und recycled werden – eine entsprechende Lösung bei Entsorgern fehlt noch.

Hier und in den Prozessen ist also noch Luft nach oben, die gern „dünner“ werden darf. Darüber hinaus möchten wir zu fairen Preisen ein- und verkaufen. Die Beziehungen zu unseren Partnern und Kunden sind uns viel wert und sollen entsprechend auch behandelt werden.

Gemäß unserem Leitspruch „Guter Kaffee macht glücklich!“ – seine Wärme und Qualität sind gemeint – möchten wir uns ausrichten und unsere Produkte anbieten.
Zudem kann und darf er jederzeit und überall verkauft und getrunken werden, wir stehen dabei gern zur Seite.

Wo findet Dich der Endkunde? Wo der Handel und Gastronomie?

Mit direkter Chance zu Kaffeeverkostung finden Sie uns entweder direkt im Café neben unserer Rösterei in Frankfurt-Kalbach oder in der Kleinmarkthalle mitten in Frankfurt. Daneben sind wir im gängigen (Bio)Handel und ausgesuchten Läden in und um Frankfurt zu finden. Zuletzt ist der Ausschank-Partner am Frankfurter Hauptbahnhof (Crèpes-Stand: Vive la France!) neu dazugekommen. Also feiert mit uns!

Wer möchte, kann sich seine Kaffeeauswahl auch gern direkt von uns nach Hause bestellen. Einfach online gehen und uns in unserem Shop unter. Jeder ist herzlich willkommen!

Lieben Dank und noch viele glorreiche Kaffeestunden, lieber Peter!

Und Ihr: Schaut mal rein in die Frankfurter Kaffeerösterei – Fremde sind immer ganz herzlich willkommen.

Und ich gehe jetzt mal einen anderen Espresso trinken haha …

Liebe Grüße
Eure Eva
mit Stadt-Land-Genuss
www.stadt-land-genuss.com

Warum ich es liebe nachhaltige Produzenten von Weinen und Lebensmitteln in Ihren Erfolg zu bringen?

…. da diese Teil eines wertvollen Genuss- und Nahrungsangebots sind… den es zu schützen und fördern gilt. 

Ursprung

Meine Liebe zur Natur und gutem Essen begann schon früh: Schon als Kind liebte ich es mit meiner Mutter über den Markt zu schlendern, Bäcker, Metzger oder Bauern direkt am Hof zu besuchen oder über die Theke in die Auslage zu lugen und dabei vielleicht schon die erste Kostprobe zu ergattern. Dabei bekam ich so manches mal einen ersten Eindruck von der Herstellung der Lebensmittel, wenn auch noch unbewusst.
Nachher mit mit all‘ den guten Speisen am Teller wusste ich bereits, woher unser leckeres Essen mit seinen Zutaten kam. Ein schönes Gefühl. 
Sonntags wurde dies bei uns zu Hause immer besonders zelebriert nachdem meine Mutter Vormittags mit Aperitif am Fensterbrett uns etwas köstliches zauberte und mit einer Flasche Wein angestoßen wurde.

Auseinandersetzung

Mein Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Produktionsweise und Natur-, Tier- und Klimaschutz kam erst später hinzu. Durch meine Arbeit, Weiterbildungen sowie Projekte im Wein und Lebensmittelbereich sowie Netzwerk und Kontakte brachten mich tiefer hinein in die Themen und Herausforderungen, denen alle Erzeuger und Hersteller gegenüberstehen: ob mit konventionellem, regionalem und/oder mit biologischem Anbau.
Mein Wunsch reifte, diese Betriebe in Ihrer Positionierung am Markt sowie Vertrieb zu unterstützen, denn ich wünsche uns auch weiterhin ein hochwertiges Angebot zum Genießen unserer täglichen Mahlzeiten – nicht nur lediglich eine eigene Ernährungsplicht.

Entscheidend ist und war dabei für mich
a) nicht das Siegel, sondern das Bewusstsein und das Handeln und
b) Transparenz und Verantwortung im Umgang mit Zutaten, Natur und Tieren
bei Erzeugern und Herstellern der Lebensmittel und Weine.

Neben der ökologischen Verantwortung zählen auch weitere Qualitätsmaßstäbe in der Herstellung sowie die Motivation, langfristige und verbindliche Kundenbeziehungen aufzubauen, damit ein ernsthaftes Interesse am Markt mit seinen Bedürfnissen zur Nachhaltigkeit im Betrieb und jeweiligem Markt: Für mich tatsächliches Unternehmertum und Teil des nachhaltigen Wirtschaftens. Ein Handeln im Interesse und für den Kunden, nicht allein die auch notwendige Ökonomie.

Der Lohn

Erzeuger und Hersteller gehen bei Ihrer Produktion so viele Risiken ein, nicht nur das der Abnahme durch uns.
Da genieße ich es, wenn ich mit meiner Erfahrung und Netzwerk als Sparringspartner zur Seite stehen kann. Mit Positionierung der Betriebe sorge ich für deutlich mehr Wahrnehmung und Sichtbarkeit bei Verbrauchern aller Art sowie mit der Definition der individuellen Vertriebspersönlichkeit erhöhen wir im nächsten Schritt den Verkauf der wunderbaren Produkte. Ein wunderbar spannender gemeinsamer Weg und Freude bei Kunde – auch Gastronomie und Handel – als auch Betrieb UND Konsument: Unbezahlbare Augenblicke, von denen ich uns in unserem Leben unzählige Wünsche.

Auf ganz bald auf ein Gespräch!

Herzlich Eure Eva
mit Stadt-Land-Genuss

Genuss bewusst gewusst – Deine Quelle


Sie möchten bewusst genießen, Ihrem Körper etwas Gutes tun oder
einfach lecker Essen und dafür einkaufen?

Wir schaffen die Transparenz dazu und liefern Ihnen Anhaltspunkte
und Infos, wo Sie Ihre gute Lebensmittel herbekommen können:

übergreifend:

  • Gut – sauber – fair produziert: Slow Food informiert
  • Wertorientierte Lebensmittelhändler über den Corpus Culinario
  • Weibliche Händler, Sommeliers und Erzeugerin von Vinissima

Erzeuger:

 

Viel Freunde beim Stöbern auf den örtlichen 

Wochenmärkten
coming soon – hier schon Hamburg

Höfen und deren Läden
coming soon

Hersteller

coming soon

Lokale:

coming soon

Feine Frucht ins Glas…

…damit der Geniesser auch noch lange etwas davon hat – Die Kompotterie

Die Kompotterie ist die Manufaktur für feines im Glas, in der ausgefallene Leckereien rein handwerklich und mit besten Zutaten eingekocht und in edler Gold-Optik liebevoll dekoriert werden – nach dem Motto: … mit Bedacht handgemacht

Hierzu gehören feine Röster mit ganzer Frucht über exotische wie klassische Curds wunderbar zartschmelzend sowie feine Fruchtaufstrich und herzhafte Chutneys zur Verfeinerung Ihrer Speisen.

Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht oder treffen Sie die Inhaberin Sylvia Brielmaier auf Verkostungen in Feinkostläden und auf schönen Märkten rund um Düsseldorf-Köln-der Eifel, wo sie die Kompotterie– Produkte auch vor Ort probieren können.

Ein Stück Natur und Ursprung…

…befindet sich im wunderschönen Bliesgau – der Heimat der Bliesgau Ölmühle

Das jüngste aller deutschen Biosphärenreservate zeichnet sich durch eine reichhaltige Kulturlandschaft aus. So ist der Norden des Bliesgaus von Buchenwäldern, Sandrasen und Sümpfe geprägt, wohingegen im Süden die Streuobstwiesen, Halbtrockenrasen und Heckenzüge auf Muschelkalk vorherrschen.

Doch nicht nur Flora und Fauna haben hier ihr Refugium. Bei den zahlreichen Bliesgau-Gastronomen fühlen sich auch Freunde des guten Essens geborgen.
Dafür liefert die Bliesgau-Ölmühle die genussreichen Öle, natürlich und aus frischer Ernte.

Die Ölmühle ist zudem Teil der Leindotter-Initiative, die sich am Rande der Biofach 2017 gründete, Zweck dieses Netzwerkes ist es u.a. mit Leindotter den Bienen einen Blühangebot zu machen, denn häufig entsteht nach der Rapsblüte im April/Mai eine „Blühlücke“, die für viele Bienen – meist Wildbienen – eine große Gefahr darstellt, weil in dieser Zeit das Nahrungsangebot plötzlich abreißt. In Kombination mit Leindotter wären viele Kulturpflanzen in der Lage eine solche Lücke zu schließen und damit das Überleben vieler Wildbienen zu gewährleisten.

Mehr zur Ölmühle und Initiative finden Sie hier:
https://bliesgauoele.de/index.php/de/