Röstfieber liegt in der Luft

Die Frankfurter Kaffeerösterei

Stell Dir vor, Du läufst durch die Kleinmarkthalle in Frankfurt: Farben, Menschen und wunderbare Gerüche strömen auf Dich ein oder an Dir vorbei.
(für Ahnungslose: Die Kleinmarkthalle Frankfurt)

Du hebst Dein Näschen schnüffelst und nimmst schließlich die Witterung zur Café-Bar auf, da es Wochenende und Frühstücks-Zeit oder schlichtweg DEINE Kaffeezeit ist.

So gelangst Du an die Theke der Frankfurter Kaffeerösterei – nur eine von vielen Möglichkeiten, an die herrlichen Kaffees und Espressi dieser Manufaktur aus Frankfurt am Main zu kommen.
Als Espresso-Liebhaberin wollte ich nach anfänglicher Sucht schließlich mehr Wissen und habe die Einladung zum Blick hinter die Kulissen von Peter Gerigk, dem Gründer der Frankfurter Rösterei, angenommen.

Gesagt getan ging es aufs Fahrrad und ab nach Kalbach, wo die Bohnen  frisch geröstet und verpackt werden. Hier traf ich Peter Gerigk, den Geschäftsführer und Gründer der Frankfurter Kaffeerösterei.

Lieber Peter, wie kamst Du auf den Gedanken, Deine eigene Rösterei vor 10 Jahren zu gründen?

Meine Liebe zum guten Kaffee und den Maschinen wuchs bereits Ende der Neunziger mehr und mehr, als ich begann, mich mit dem Vertrieb von Kaffeemaschinen auseinanderzusetzen und schließlich in den Röstereien meiner italienischen Freunde vor Ort rumstöberte.
Da dauerte es nicht lange, dass ich Feuer fing und der Wunsch reifte, mein eigenes Ding zu machen.

Einen Röstbetrieb baut man ja nicht mal so eben nebenher auf: Wo lag die Härte im Aufbau und was hat Dich aber getrieben heute bei ca. 30 Espressi und Kaffees zu stehen?

Die Leidenschaft für mein Produkt hat mich ganz klar dazu bewegt. Und um ehrlich zu sein hatte ich auch den Willen, die Herstellung von Kaffee und Espresso nach meiner Façon zu gestalten, so wie ich den Kaffee gern trinken mag und so wie ich die Prozesse leben möchte. Zudem brachte ich glücklicherweise bereits eine Reihe an Kontakten aus meinem Netzwerk mit und verfügte über eine gute finanzielle Basis.

Zunächst stand ich natürlich allein hinter der Rösttrommel und an der Abfüllmaschine.
An so manchem Abend ging ich heim, wenn meine Freunde noch weiterzogen, da ich am nächsten Tag früh raus musste. Aber das ist und war es wert. Ich bereue keinen Schritt, auch wenn es so manche Stunde extra, Nerven und Durchhaltevermögen gekostet hat.
Dafür kann ich nun mit meinem Team unsere Rösterei vorabbringen, indem wir unsere Bohnen frei bei unseren Handelspartnern auswählen und dann die Art und Weise der Röstung selbst bestimmen, auch mal ganz nach der jeweiligen Kaffeebohne und deren Jahrgang.

So eine Entwicklung braucht einen Treiber, bekommt Mann jedoch auf Dauer nicht alleine hin. Was macht Dein Team aus und welches Klima bzw. Philosophie sowie Umgang miteinander steckt hinter den Fassaden der Frankfurter Rösterei?
Und worin grenzt Ihr euch auch von anderen Röstereien ab?

Wir sind ein super aufeinander eingespieltes Team, wo jeder mit seinen Kompetenzen und Aufgabenbereich zum Produktionsprozess unseres Kaffeeportfolios und Abläufen im Gesamtbetrieb beiträgt und sich aufeinander verlassen kann: Das ist viel wert! 
Wir lernen und arbeiten von- wie miteinander. Wer wachsen und sich entwickeln möchte, wird gefordert und gefördert. Zugegeben, die hohen Ansprüche an mich selbst richte, wünsche ich mir auch in der Arbeitsqualität von meinem Team. Das macht unsere Rösterei aus und beflügelt sie auch einstweilen – wir stehen nie still. Das macht viel Freude, bedeutet zugleich auch viel Bewegung und immer mal wieder Gewöhnung an die Veränderung.

Ergänzend lieben und stehen wir zu unserer Region, was sich einerseits in unseren besonderen Eintracht- und Rheingau-Kaffees widerspiegelt und zum anderen unserer Freude örtlich Gastgeber zu sein, wo sich die Region tummelt wie in der Kleinmarkthalle oder neu nun in der Galeria.

Deine Rösterei hat vom klassischen Kaffee über Bio-Kaffees bis hin zu entkoffeinierten Produkten eine schöne Bandbreite für Eure Kunden zur Auswahl. Wo liegt hier das Profil und die Ecken wie Kanten Deiner Manufaktur?

Am markantesten ist sicherlich mitunter der Röstprozess, der in kleinen Chargen in der Trommelröster unter Begleitung technischer wie menschlicher Überwachung sorgsam über
15-20 Minuten stattfindet. Dabei werden die frischen Bohnen schonend geröstet und nachdem sie zur Abkühlung in einem Silo verweilt haben im Anschluss verpackt. Diese Form der Röstung sorgt für hochwertige Kaffees purer Art. Zudem erfolgt der Röstprozess ohne jegliche Zusätze oder andere Eingriffe von unserer Seite.

Aus unserer Philosophie heraus und durch unsere aktuelle Betriebsgröße sind wir zudem recht wendig und halten konstant am Kaffeemarkt Ausschau nach alternativen, hochwertigen Kaffeebohnen, um nach Konsumentenbedürfnissen gerecht zu werden sowie überzeugende Trends und neuen Entwicklungen zu integrieren. Aus diesem Grunde – und natürlich auch unserem eigenen Anspruch heraus – sind bekömmliche Kaffees aus hochqualitativen Zutaten für uns ein Muss. Daneben möchten wir auch als Spezialist unseren Kunden eine spannende Bandbreite an Kaffee- und Espressosorten bieten, deren Aroma voll ausgeprägt ist und auch Fans von entkoffeinierten oder biologisch angebauten Kaffees genossen werden kann. Natürlich schließt dies langjährige Geschäftsbeziehungen mit geschätzten Lieferanten nicht aus, im Gegenteil.

Last but not least bieten wir Kaffeemaschinen von der privaten Maschine bis hin zur Bürolösung sowie Service bei Themen rund um die Geräte und Kaffee-Catering an. Ihr Kaffeegenuss kommt nicht zu kurz mit uns, wie Sie jederzeit bei oder mit uns erleben dürfen. Wir sind auch für Ihre Kaffeebereitung da und mit am Werk!

Wo soll die Reise noch für Dich und die Kollegen mit der Frankfurter Rösterei hingehen?

Wir möchten unserem hohen Qualitätsanspruch natürlich dauerhaft gerecht bleiben, dies bedeutet stets im Austausch mit allen Beteiligten am Kaffeemarkt zu stehen und Einflussfaktoren auf Qualität und deren Steigerung als auch Nachhaltigkeit stets im Blick zu haben und aktiv in den Betrieb zu integrieren.

Nachhaltigkeit soll dabei in den Prozessen und verwendeten Materialien auch eine Rolle spielen. Aktuell haben wir in einigen Chargen bereits Aluminium-freie Folien zur Abpackung unserer Bohnen im Gebrauch, die den Standards des Marktes entsprechen und das Aroma der Bohnen bei Aufbewahrung bewahren. Es gibt zudem bereits kompostierbare Verpackungen am Markt, jedoch können diese in den umliegenden Abfallanlagen noch nicht verarbeitet und recycled werden – eine entsprechende Lösung bei Entsorgern fehlt noch.

Hier und in den Prozessen ist also noch Luft nach oben, die gern „dünner“ werden darf. Darüber hinaus möchten wir zu fairen Preisen ein- und verkaufen. Die Beziehungen zu unseren Partnern und Kunden sind uns viel wert und sollen entsprechend auch behandelt werden.

Gemäß unserem Leitspruch „Guter Kaffee macht glücklich!“ – seine Wärme und Qualität sind gemeint – möchten wir uns ausrichten und unsere Produkte anbieten.
Zudem kann und darf er jederzeit und überall verkauft und getrunken werden, wir stehen dabei gern zur Seite.

Wo findet Dich der Endkunde? Wo der Handel und Gastronomie?

Mit direkter Chance zu Kaffeeverkostung finden Sie uns entweder direkt im Café neben unserer Rösterei in Frankfurt-Kalbach oder in der Kleinmarkthalle mitten in Frankfurt. Daneben sind wir im gängigen (Bio)Handel und ausgesuchten Läden in und um Frankfurt zu finden. Zuletzt ist der Ausschank-Partner am Frankfurter Hauptbahnhof (Crèpes-Stand: Vive la France!) neu dazugekommen. Also feiert mit uns!

Wer möchte, kann sich seine Kaffeeauswahl auch gern direkt von uns nach Hause bestellen. Einfach online gehen und uns in unserem Shop unter. Jeder ist herzlich willkommen!

Lieben Dank und noch viele glorreiche Kaffeestunden, lieber Peter!

Und Ihr: Schaut mal rein in die Frankfurter Kaffeerösterei – Fremde sind immer ganz herzlich willkommen.

Und ich gehe jetzt mal einen anderen Espresso trinken haha …

Liebe Grüße
Eure Eva
mit Stadt-Land-Genuss
www.stadt-land-genuss.com

Warum ich es liebe nachhaltige Produzenten von Weinen und Lebensmitteln in Ihren Erfolg zu bringen?

…. da diese Teil eines wertvollen Genuss- und Nahrungsangebots sind… den es zu schützen und fördern gilt. 

Ursprung

Meine Liebe zur Natur und gutem Essen begann schon früh: Schon als Kind liebte ich es mit meiner Mutter über den Markt zu schlendern, Bäcker, Metzger oder Bauern direkt am Hof zu besuchen oder über die Theke in die Auslage zu lugen und dabei vielleicht schon die erste Kostprobe zu ergattern. Dabei bekam ich so manches mal einen ersten Eindruck von der Herstellung der Lebensmittel, wenn auch noch unbewusst.
Nachher mit mit all‘ den guten Speisen am Teller wusste ich bereits, woher unser leckeres Essen mit seinen Zutaten kam. Ein schönes Gefühl. 
Sonntags wurde dies bei uns zu Hause immer besonders zelebriert nachdem meine Mutter Vormittags mit Aperitif am Fensterbrett uns etwas köstliches zauberte und mit einer Flasche Wein angestoßen wurde.

Auseinandersetzung

Mein Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Produktionsweise und Natur-, Tier- und Klimaschutz kam erst später hinzu. Durch meine Arbeit, Weiterbildungen sowie Projekte im Wein und Lebensmittelbereich sowie Netzwerk und Kontakte brachten mich tiefer hinein in die Themen und Herausforderungen, denen alle Erzeuger und Hersteller gegenüberstehen: ob mit konventionellem, regionalem und/oder mit biologischem Anbau.
Mein Wunsch reifte, diese Betriebe in Ihrer Positionierung am Markt sowie Vertrieb zu unterstützen, denn ich wünsche uns auch weiterhin ein hochwertiges Angebot zum Genießen unserer täglichen Mahlzeiten – nicht nur lediglich eine eigene Ernährungsplicht.

Entscheidend ist und war dabei für mich
a) nicht das Siegel, sondern das Bewusstsein und das Handeln und
b) Transparenz und Verantwortung im Umgang mit Zutaten, Natur und Tieren
bei Erzeugern und Herstellern der Lebensmittel und Weine.

Neben der ökologischen Verantwortung zählen auch weitere Qualitätsmaßstäbe in der Herstellung sowie die Motivation, langfristige und verbindliche Kundenbeziehungen aufzubauen, damit ein ernsthaftes Interesse am Markt mit seinen Bedürfnissen zur Nachhaltigkeit im Betrieb und jeweiligem Markt: Für mich tatsächliches Unternehmertum und Teil des nachhaltigen Wirtschaftens. Ein Handeln im Interesse und für den Kunden, nicht allein die auch notwendige Ökonomie.

Der Lohn

Erzeuger und Hersteller gehen bei Ihrer Produktion so viele Risiken ein, nicht nur das der Abnahme durch uns.
Da genieße ich es, wenn ich mit meiner Erfahrung und Netzwerk als Sparringspartner zur Seite stehen kann. Mit Positionierung der Betriebe sorge ich für deutlich mehr Wahrnehmung und Sichtbarkeit bei Verbrauchern aller Art sowie mit der Definition der individuellen Vertriebspersönlichkeit erhöhen wir im nächsten Schritt den Verkauf der wunderbaren Produkte. Ein wunderbar spannender gemeinsamer Weg und Freude bei Kunde – auch Gastronomie und Handel – als auch Betrieb UND Konsument: Unbezahlbare Augenblicke, von denen ich uns in unserem Leben unzählige Wünsche.

Auf ganz bald auf ein Gespräch!

Herzlich Eure Eva
mit Stadt-Land-Genuss

Genuss bewusst gewusst – Deine Quelle


Sie möchten bewusst genießen, Ihrem Körper etwas Gutes tun oder
einfach lecker Essen und dafür einkaufen?

Wir schaffen die Transparenz dazu und liefern Ihnen Anhaltspunkte
und Infos, wo Sie Ihre gute Lebensmittel herbekommen können:

übergreifend:

  • Gut – sauber – fair produziert: Slow Food informiert
  • Wertorientierte Lebensmittelhändler über den Corpus Culinario
  • Weibliche Händler, Sommeliers und Erzeugerin von Vinissima

Erzeuger:

 

Viel Freunde beim Stöbern auf den örtlichen 

Wochenmärkten
coming soon – hier schon Hamburg

Höfen und deren Läden
coming soon

Hersteller

coming soon

Lokale:

coming soon

Feine Frucht ins Glas…

…damit der Geniesser auch noch lange etwas davon hat – Die Kompotterie

Die Kompotterie ist die Manufaktur für feines im Glas, in der ausgefallene Leckereien rein handwerklich und mit besten Zutaten eingekocht und in edler Gold-Optik liebevoll dekoriert werden – nach dem Motto: … mit Bedacht handgemacht

Hierzu gehören feine Röster mit ganzer Frucht über exotische wie klassische Curds wunderbar zartschmelzend sowie feine Fruchtaufstrich und herzhafte Chutneys zur Verfeinerung Ihrer Speisen.

Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht oder treffen Sie die Inhaberin Sylvia Brielmaier auf Verkostungen in Feinkostläden und auf schönen Märkten rund um Düsseldorf-Köln-der Eifel, wo sie die Kompotterie– Produkte auch vor Ort probieren können.

Ein Stück Natur und Ursprung…

…befindet sich im wunderschönen Bliesgau – der Heimat der Bliesgau Ölmühle

Das jüngste aller deutschen Biosphärenreservate zeichnet sich durch eine reichhaltige Kulturlandschaft aus. So ist der Norden des Bliesgaus von Buchenwäldern, Sandrasen und Sümpfe geprägt, wohingegen im Süden die Streuobstwiesen, Halbtrockenrasen und Heckenzüge auf Muschelkalk vorherrschen.

Doch nicht nur Flora und Fauna haben hier ihr Refugium. Bei den zahlreichen Bliesgau-Gastronomen fühlen sich auch Freunde des guten Essens geborgen.
Dafür liefert die Bliesgau-Ölmühle die genussreichen Öle, natürlich und aus frischer Ernte.

Die Ölmühle ist zudem Teil der Leindotter-Initiative, die sich am Rande der Biofach 2017 gründete, Zweck dieses Netzwerkes ist es u.a. mit Leindotter den Bienen einen Blühangebot zu machen, denn häufig entsteht nach der Rapsblüte im April/Mai eine „Blühlücke“, die für viele Bienen – meist Wildbienen – eine große Gefahr darstellt, weil in dieser Zeit das Nahrungsangebot plötzlich abreißt. In Kombination mit Leindotter wären viele Kulturpflanzen in der Lage eine solche Lücke zu schließen und damit das Überleben vieler Wildbienen zu gewährleisten.

Mehr zur Ölmühle und Initiative finden Sie hier:
https://bliesgauoele.de/index.php/de/