Wein am Limit

Leidenschaft, die verbindet und zugleich Profil in den Produkten zeigt…

Dein Weinkauf – in den Laden gehen oder schnell online gehen?

Eine Frage, die sich viele unter uns immer wieder stellen. Man könnte individuelle Behandlung und Beratung auf der anderen Seite bequemem Einkaufsprozess und im Schnitt niedrigeren Preisen gegenüberstellen? Polarisiert – ganz klar.

Aber ist das immer so? 
Auf der Suche nach dem Einkaufs- und Genusserlebnis bin ich auf Hendrik Thoma mit „Wein am Limit“ gestoßen: Einer wie keiner. Ein Original.

Ich habe mich mit Hendrik zusammengesetzt, um herauszufinden wie es zu seinem alles außer gewöhnlichen Angebot mit „Wein am Limit“ kam. Kommt mit und trinkt mit uns einen…

Du hast einen spannenden Weg durch die Nationen und Rollen hinter Dir?
Was hat Dich für Deinen heutigen Weg am meisten geprägt und warum?

Eine wichtige, menschlich prägende Zeit war meine Zeit im Hotel Intercontinental in Leipzig 1993/94 kurz nach der Wende. Es hat sehr gerumst zwischen den unterschiedlichen Lebensauffassungen zwischen Ost und West. Es war ein echter Kulturschock für mich.
Dennoch habe ich viele Freundschaften mit den „Locals“ geschlossen und viele offene, liebenswerte Menschen getroffen.
Einige Kollegen haben sich mit der Arroganz der Westler schwergetan, ich letztlich auch.
Daher war es gut für mich, die Seite und Perspektive der Leipziger kennenzulernen. Zurückblickend habe ich in dort eine großartige Zeit gehabt, viel über Menschen gelernt und denke gerne daran zurück.


Wie entstand Deine Idee vom Weinhandel und was war Dir von Anfang an wichtig?

 

Die erste Idee zum Handel mit Wein kam schon Anfang der 2000er auf. Die ersten Schritte waren jedoch zunächst nur ein kleiner Nebenerwerb für mich.

Mit der Zeit reifte der Eindruck, dass viele der Produzenten in unserem Sortiment, deren großartige Weine nicht einfach zu vermarkten waren, eine authentische Vertretung in Deutschland brauchten. Einige von diesen Talenten gehören heute zu den besten ihrer Zunft.
Die Zeit hat uns also eingeholt.

Am Anfang meiner Gründung stand authentischer Content, viel Leidenschaft für das Produkt, stringente Leitplanken in Sachen Qualität: hochwertige Weine mit Charakter weit weg vom Mainstream und schonend hergestellt. Das Konzept flog und der Oberwalinaut brauchte ein starke Mitstreiter wie Bianca Maria Ganson und unser Team.

Darüber hinaus haben wir früh auf die digitale Kommunikation in sozialen Netzwerken und eine entspannte, aber fokussierte Arbeitsatmosphäre gesetzt. Das trug auch auf Kundenseite Früchte.

 

Die Weinbranche und der Verbraucher haben sich in ihrem Verhalten gewandelt. Wo steht man hier? Was sind die Treiber für einen Kauf in Deinen Augen?

 

Grob gesagt:
Der größte Teil der konsumierten Weinmenge in Deutschland wird im Einzelhandel und „One stop Shopping“ – Stellen wie Tankstellen eingekauft. Hier spielen Preis, Ausstattung der Weinflasche und Vorlieben der Kunden eine große Rolle, welche sicherlich mit deren Bedürfnissen, Weinkenntnissen und Budgetprioritäten verbunden sind.
Ein kleiner Teil der Weinkäufer ist bereit, sich mit dem Produkt Wein näher auseinander zu setzen und folgt entweder Ruf bzw. Auszeichnungen beim Weinkauf oder folgt Wissen und eigenem Geschmack – Ihrem Qualitäts- und Genussverständnis.

 

Wein am Limit arbeitet in einer Nische für High End- oder außergewöhnliche Produkte und deren Konsumenten. Diese Nische ist scheinbar etwas größer geworden oder bekommt neuerdings mehr Aufmerksamkeit. Gleichzeitig ist sie jedoch auf der Angebotsseite hart umkämpft. Bestimmte Kunden werden wir mit Wein am Limit aufgrund ihrer Lebensauffassung oder Haltung zum Wein nicht erreichen. Für viele Verbraucher ist Wein ein zu komplexes und abgehobenes Produkt. Daher – neben vielen weiteren Gründen – fehlt auch der Zugang zum Wein und letztlich die große Begeisterung.

In Summe ist Wein für uns mehr ein Genussthema und kein Exzess, sondern vor allem Lebensqualität. Viele unserer Kunden teilen diese Einstellung.

 

Zudem ist ein wichtiger Kaufimpuls auch die Sympathie: Wein am Limit überrascht die Menschen positiv – nicht nur mit unseren Botschaften, sondern auch unserem Service, besonderen Weinauswahl mit vielen Schätzen – auch für kleinere Budget – und guter Stimmung: Happy people create happy content and positive emotions.

 

Worin liegt Deine Antwort darauf? Wo oder besser gesagt wie unterscheidest Du Dich als Weinhändler von anderen Anbietern?

Wir sind über alle verfügbaren Kanäle erreichbar, binden unsere Kunden ein, sind schnell und effektiv, haben einen hohen Anspruch an Service und gehen dabei persönlich und individuell auf Probleme oder Fragen ein. Wir haben immer wieder Kunden, die erstaunt sind, dass wir persönlich auf Facebook oder Instagram beantworten. Wir geben Ihnen z.B. Speiseempfehlungen, Fragen rund um Wein, Restauranttipps oder helfen Ihnen sogar bei Terminen auf den Weingütern.

Daneben fokussieren wir uns auf ein homogenes und exakt kuratiertes Angebot. Das passt in unseren Augen auch besser in die aktuelle Zeit und zu unserem Anspruch.

Der Kunde sollte wissen, für welche Richtung unser Angebot steht. Wein am Limit ist nicht nur der Firmenname, sondern auch ein Claim. Er steht für Weine, die nach allen Regeln des Handwerks mit höchstem Qualitätsanspruch hergestellt sind und oftmals in begrenztem Umfang nur verfügbar sind, also keine Industrieplörren. Außerdem entstehen die besten Weine unter den herausforderndsten natürlichen Bedingungen, sprich am Limit. Wir kennen unsere Lieferanten und sie uns. Weder Mainstream noch Bling Bling interessieren uns.

Die Uhren stehen nie still, quo vadis vino und sein Markt in Deinen Augen?

Der berüchtigte Blick in die Glaskugel. Die Discounter haben die Kassen voll und können sich viele Spielereien erlauben. Die Digitalisierung wird weiterhin zunehmen, ohne Frage.

Wir stehen vor herausfordernden Zeiten mit unwägbaren durch die politischen Verhältnisse, Inflation und Global Warming. Gute Weine sind ein Luxusprodukt und ich hoffe, dass sich das auch künftig viele Menschen noch gönnen werden.
Die Discounter haben bereits viel Diversität in der Branche kaputt gemacht. Sie bestimmen den Preis und regulieren den Absatz, und lassen die Menschen glauben, dass sie die allerbeste Qualität liefern. Die Mär vom besten Champagner beim Discounter hält sich genauso hartnäckig, wie die vom Weihnachtsmann. Da wäre es hilfreich für konstruktive Aufklärung von neutraler Stelle zu den Hintergründen der Produktion und entsprechenden Qualitätsstandards an die Verbraucher zu liefern. Aber wer übernimmt das?

Deine Leidenschaft gilt auch der Vernetzung, was treibt Dich hier an und wen bringst Du zusammen?

Ich denke weniger in Zielgruppen, sondern in Milieus. Also Menschen die Wein mögen oder genussaffin sind. Das können ein Rocker, eine Krankenschwester oder ein Vorstandsvorsitzender sein.

Wer also Lust auf Wein hat und keine toxische Energie verbreitet, den möchten wir erreichen und z.B. in unsere FB Gruppe oder bei Events persönlich zusammenbringen. Alle Social Media Kanäle zählen, außer Tik Tok, aber auch deren User werden älter. Man sollte diese rasante Entwicklung nicht unterschätzen. Mit zunehmendem Alter steigt auch meistens die Bereitschaft mehr in Lebensqualität zu investieren.


Stehen Eigenheiten und erfolgreiche Anbieter-Profile in Deinen Augen im Widerspruch zur Zusammenarbeit unter Partnern oder innerhalb eines Netzwerkes?

Im Gegenteil, denn Profil, Kante und Charisma können auch ein Markenzeichen sein. Weinhandel in unserem Segment lebt von Menschen und deren Glaubwürdigkeit. Zusammenarbeit heißt aufeinander zuzugehen und den Partner nicht auf den letzten Cent auszuquetschen.


Du zeigst Dich offen für Kooperationen: Gib uns eine Idee davon?

Wir sind immer offen für Zusammenarbeit unterschiedlichster Art und Weise, beispielsweise auch um die Reichweiten für unser Angebot zu erhöhen. Aber zu viele gegenseitige Verpflichtungen können auch die Kreativität lähmen. Am wichtigsten ist uns die Freiheit und Unabhängigkeit für jede geschäftliche Entscheidung, die wir treffen.

Wir engagieren uns im Umweltschutz bei der Loki Schmidt Stiftung, denen wir jedes Jahr einen ganz netten Beitrag überweisen. Von einigen Weinen aus unserem Sortiment geht ein Betrag von 50 Cent an die Stiftung. Dieses Jahr geht es um ein Waldprojekt der die Grundlage für unser Leben bildet.

Weinproben
Werinerlebnisse
Weinerfahrung
Weinkennenlernen
Online
mit Wein am Limit

Wie oder wo finden wir Dich mit Deinem Angebot und:
Gibt es bald eine Chance auf ein „Live“?

Ganz einfach unter www.weinamlimit.de oder www.hendrikthoma.de und auf unserer Page bieten wir
regelmäßig, informative Online Liveverkostungen an.
Da sich die Covid Situation entspannt finden bald
wieder vermehrt Offline Veranstaltungen an
spannenden Locations und mit unseren Winzern statt.

Wer unseren Newsletter oder uns bei Facebook/Instagram
abonniert hat, der ist eindeutig im Vorteil!


Seid Ihr Neugierig geworden? Freude am besonderen Wein?

Oder magst Du Deine Geschichte neu schreiben und Dir Dein persönliches Profil verpassen mit dem Du wirklich rausgehen magst?

Dann fühle Dich herzlich willkommen!

Herzlich
Deine Eva

Mit Stadt-Land-Genuss
–> beratung@stadt-land-genuss.com

Logo Stadt-Land-Genuss
Logo

Warum ich es liebe nachhaltige Produzenten von Weinen und Lebensmitteln in Ihren Erfolg zu bringen?

…. da diese Teil eines wertvollen Genuss- und Nahrungsangebots sind… den es zu schützen und fördern gilt. 

Ursprung

Meine Liebe zur Natur und gutem Essen begann schon früh: Schon als Kind liebte ich es mit meiner Mutter über den Markt zu schlendern, Bäcker, Metzger oder Bauern direkt am Hof zu besuchen oder über die Theke in die Auslage zu lugen und dabei vielleicht schon die erste Kostprobe zu ergattern. Dabei bekam ich so manches mal einen ersten Eindruck von der Herstellung der Lebensmittel, wenn auch noch unbewusst.
Nachher mit mit all‘ den guten Speisen am Teller wusste ich bereits, woher unser leckeres Essen mit seinen Zutaten kam. Ein schönes Gefühl. 
Sonntags wurde dies bei uns zu Hause immer besonders zelebriert nachdem meine Mutter Vormittags mit Aperitif am Fensterbrett uns etwas köstliches zauberte und mit einer Flasche Wein angestoßen wurde.

Auseinandersetzung

Mein Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Produktionsweise und Natur-, Tier- und Klimaschutz kam erst später hinzu. Durch meine Arbeit, Weiterbildungen sowie Projekte im Wein und Lebensmittelbereich sowie Netzwerk und Kontakte brachten mich tiefer hinein in die Themen und Herausforderungen, denen alle Erzeuger und Hersteller gegenüberstehen: ob mit konventionellem, regionalem und/oder mit biologischem Anbau.
Mein Wunsch reifte, diese Betriebe in Ihrer Positionierung am Markt sowie Vertrieb zu unterstützen, denn ich wünsche uns auch weiterhin ein hochwertiges Angebot zum Genießen unserer täglichen Mahlzeiten – nicht nur lediglich eine eigene Ernährungsplicht.

Entscheidend ist und war dabei für mich
a) nicht das Siegel, sondern das Bewusstsein und das Handeln und
b) Transparenz und Verantwortung im Umgang mit Zutaten, Natur und Tieren
bei Erzeugern und Herstellern der Lebensmittel und Weine.

Neben der ökologischen Verantwortung zählen auch weitere Qualitätsmaßstäbe in der Herstellung sowie die Motivation, langfristige und verbindliche Kundenbeziehungen aufzubauen, damit ein ernsthaftes Interesse am Markt mit seinen Bedürfnissen zur Nachhaltigkeit im Betrieb und jeweiligem Markt: Für mich tatsächliches Unternehmertum und Teil des nachhaltigen Wirtschaftens. Ein Handeln im Interesse und für den Kunden, nicht allein die auch notwendige Ökonomie.

Der Lohn

Erzeuger und Hersteller gehen bei Ihrer Produktion so viele Risiken ein, nicht nur das der Abnahme durch uns.
Da genieße ich es, wenn ich mit meiner Erfahrung und Netzwerk als Sparringspartner zur Seite stehen kann. Mit Positionierung der Betriebe sorge ich für deutlich mehr Wahrnehmung und Sichtbarkeit bei Verbrauchern aller Art sowie mit der Definition der individuellen Vertriebspersönlichkeit erhöhen wir im nächsten Schritt den Verkauf der wunderbaren Produkte. Ein wunderbar spannender gemeinsamer Weg und Freude bei Kunde – auch Gastronomie und Handel – als auch Betrieb UND Konsument: Unbezahlbare Augenblicke, von denen ich uns in unserem Leben unzählige Wünsche.

Auf ganz bald auf ein Gespräch!

Herzlich Eure Eva
mit Stadt-Land-Genuss